Geschichte

Die internationalen Berufswettbewerbe gibt es bereits seit Anfang der 1950er Jahre. Ursprünglich in Spanien gegründet, nahmen 1953 bereits mehrere Nationen, darunter Deutschland, an den Wettbewerben teil. Nach einer anfangs friedensstiftenden Motivation erkannte das WorldSkills-Netzwerk schnell die bereichernden pädagogischen Wirkeffekte der Berufswettbewerbe. Seitdem entwickelte sich mit WorldSkills International eine weltumspannende Organisation.​

Als Teil des internationalen WorldSkills-Netzwerks wurde 2007 WorldSkills Europe gegründet. Der erste EuroSkills-Wettbewerb wurde 2008 ausgetragen. Auch die Europameisterschaft der Berufe findet, alternierend zu den WorldSkills, im zweijährigen Rhythmus statt. ​

Die EuroSkills heben die Bedeutung von Berufswettbewerben als Förderinstrument von Fachkräften hervor. Sie sind damit das Benchmark für exzellente Ausbildung und die berufliche Zukunft Europas. Gleichzeitig fördern die Wettbewerbe die europäische Zusammenarbeit – Wirtschaft, Regierungen und Pädagog*innen arbeiten eng zusammen. Der europäischen Jugend bieten die EuroSkills Inspiration und setzen ein starkes Zeichen gegen den Fachkräftemangel.​ Das Netzwerk von WorldSkills Europe umfasst aktuell 36 Mitglieder. 2027 richten in Deutschland und Luxemburg zum ersten Mal in der 18-jährigen Geschichte von WorldSkills Europe zwei Nationen gemeinsam die Wettbewerbe aus.

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